Wer sich mit Telefon- und Meetingboxen beschäftigt und eine entsprechende Anschaffung plant, stolpert früher oder später über das Thema Schallschutzklassen, Schalldämmung und mögliche Qualitätsunterschiede. Telefon- und Meetingboxen werden typischerweise in sogenannte Schallschutzklassen unterteilt, von denen in der Praxis die drei Schallschutzklassen A, B und C eine Rolle spielen (ISO 23351-1, siehe auch „Auswahlkriterium: Schalldämmung“):
| Classes d'isolation acoustique | Réduction du niveau de la voix | Classement par étoiles Ninty-Nine-Cubes* | Utilisation |
|---|---|---|---|
| Classe A+ | > 33 dB | ★★★★★ | Studio d'enregistrement | Industrie |
| Classe A | 30-33 dB | ★★★★☆ | bureau bruyant / très silencieux |
| Classe B | 25-30 dB | ★★★☆☆ | bureau normal |
| Classe C | 20-25 dB | ★★☆☆☆ | convient sous réserve |
| Classe D | 15-20 dB | ★☆☆☆☆ |
Als herstellerunabhängiger Anbieter von Telefon- und Meetingboxen führen wir tagein, tagaus Beratungsgespräche mit potentiellen Kund:innen. Die Frage nach der passenden Schalldämmung steht dabei oft im Mittelpunkt der Beratung: Welche Schalldämmung benötigen wir für unsere Telefonboxen? Muss es das Beste vom Besten sein oder reicht auch eine Klasse niedriger? Mit der folgenden Übersicht und den unten stehenden Erklärungen versuchen wir einzuordnen, was mit verschiedenen Schallschutzklassen erreicht werden kann.
Warum kommt es bei der Schalldämmung sehr auf die Geräuschkulisse im Hintergrund an?
Je lauter die Geräuschkulisse im Hintergrund, desto leichter gehen Geräusche oder Gesprächsfetzen aus einer Telefonbox in der Umgebung unter. Deshalb kommt es zu der etwas paradox klingenden Schlussfolgerung, dass in besonders lauten Büros eine geringere Schalldämmung ausreichend sein kann. Als Daumenregel gilt: Die Schalldämmung einer Telefonbox sollte so gut sein, dass der gedämmte Schallpegel 2 bis 3 Dezibel unter der Untergrenze des typischen Hintergrundgeräuschs der Büroumgebung liegt. So kann sichergestellt sein, dass niemand unfreiwillig Gespräche aus der Telefonbox draußen „mithören muss“.
Für die Nutzer im Inneren einer Telefon- oder Meetingbox ist hingegen eher entscheiden, ausreichend gut gegen die ggf. als zu laut empfundenen Hintergrundgeräusche eines Großraumbüros abgeschirmt zu werden. Dies ist relativ leicht zu erreichen: Selbst eine relativ geringe Schalldämmung bringt das Level der Hintergrundgeräusche leicht auf das Niveau eines ruhigen Einzelbüros.

Erläuterung zur Grafik: Schalldämmung bei Telefonboxen funktioniert in zwei Richtungen (nach außen und nach innen). Nach außen soll Privatsphäre, im Innern Konzentration ermöglicht werden. Eine laute Unterhaltung hat eine Lautstärke von ca. 70 dB. Findet die Unterhaltung in einem Akustik-Cube statt, kann dies – je nach Schalldämmung – um bis zu 30 dB reduziert werden (ergibt ca. 40 dB). In einem normalen Großraumbüro liegt das dann unterhalb der Wahrnehmungsschwelle (überlagert durch Hintergrundgeräusche). Für Nutzer:innen innerhalb der Box soll primär das Niveau eines ruhigen Einzelbüros erreicht werden. Dies gelingt auch mit geringerer Schalldämmung schon ausreichend gut.
Welches Level an Hintergrundgeräuschen ist in Büros typisch?
Selbst in sehr ruhigen Büros ist es nie ganz leise: Lärm von der Straße, Lüftergeräusche von PCs und Laptops, Tipp-Geräusche auf der Tastatur – fast alles erzeugt mehr oder weniger laute Hintergrundgeräusche. Typischerweise lässt sich das Level an durchschnittlichen Hintergrundgeräuschen in die folgenden Typen von Büroumgebungen gliedern:
- Call-Center: Call-Center gehören zu den lautesten Arbeitsumgebungen innerhalb der Bürowelt – der Lärmpegel liegt hier oft bei über 60 Dezibel.
- Lautes Großraum-Büro: Von einem lauten Großraumbüro spricht man, wenn sich das Level an durchschnittlichen Hintergrundgeräuschen bzw. 55 und 60 Dezibel bewegt.
- Normales Großraum-Büro: In normalen Großraumbüros bewegen sich die Hintergrundgeräusche zw. 45 und 55 Dezibel.
- Ruhiges Einzel-Büro: Wer das Privileg hat, in einem Einzelbüro zu arbeiten, hat immerhin noch 35 bis 45 Dezibel Hintergrundrauschen.
Interessanterweise ist ein gewisses Maß an Hintergrundrauschen sogar wünschenswert. In kompletter Stille wird jedes noch so kleine Geräusch plötzlich als störend empfunden und kann ein Konzentrationskiller sein. Bei leisem, aber gleichmäßigen Hintergrundrauschen dagegen stellt sich ein sogenannter „Sound Masking“-Effekt ein – das menschliche Gehört nimmt bestimmte Geräusche dann nicht mehr als störend wahr.
Für Telefon- und Meetingboxen bedeutet das daher, dass in besonders leisen Umgebungen stärker auf eine gute Schalldämmung geachtet werden muss als bei lautem Hintergrundrauschen. Doch Vorsicht: Nicht immer sind Großraum-Büros gleich stark belegt. An bestimmten Wochentagen oder zu Randzeiten ist es auch in quirligen Großraumbüros deutlich ruhiger. Dies gilt es bei der Wahl einer passenden Telefonbox zu berücksichtigen!
In unserem Sortiment bieten wir Akustik-Cubes in allen Schallschutzklassen an:
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