Inhalt
- Leasing und Miete von Akustik-Cubes: Gemeinsamkeiten
- Monatliche Raten – Cashflow optimiert
- Der Vermieter oder Leasinggeber bleibt Eigentümer
- Raten als Ausgaben absetzbar
- Akustik-Cubes: Unterschiede zwischen Leasing und Miete
- Gebrauchsüberlassung oder Finanzdienstleistung?
- Leasing als Finanzdienstleistung ist stark reguliert
- Miete ist flexibler
- Bonitätsbewertung
- Wann ist Miete oder Leasing bei Akustik-Cubes sinnvoll?
Leasing und Miete sind zwar sehr alltägliche Begriffe, mit denen jeder etwas anfangen kann – schließlich hat fast jeder schon mal eine Wohnung gemietet oder kennt jemanden, der ein Auto geleast hat. Wann man von Leasing und wann man juristisch korrekt von Miete spricht, wo die Unterschiede liegen und was im Falle von Miete und Leasing bei Telefonboxen und Meeting-Cubes zu beachten ist, erklären wir in diesem Artikel.
Leasing und Miete von Akustik-Cubes: Gemeinsamkeiten
Monatliche Raten – Cashflow optimiert
Telefonboxen mieten oder leasen? Beide Optionen ermöglichen es, hochwertige Telefon- und Meetingboxen zu nutzen, ohne hohe Anschaffungskosten tätigen zu müssen, da lediglich monatliche Raten anfallen. Sowohl Miete als auch Leasing bringen eine Optimierung des Cashflows mit sich: Die Kosten verteilen sich auf monatliche Raten, die Liquidität wird geschont.
Der Vermieter oder Leasinggeber bleibt Eigentümer
Als Mieter einer Telefon- oder Meetingbox bzw. als Leasingnehmer erwirbt man zwar ein Nutzungsrecht über einen bestimmten Zeitraum, rechtlicher Eigentümer bleibt in beiden Fällen aber der Vermieter oder Leasinggeber.
Raten als Ausgaben absetzbar
Aus steuerlicher Sicht sind die Raten, die aus einem Leasing- oder Mietvertrag resultieren, in voller Höhe als Betriebsausgaben absetzbar. Dies ist ein wichtiger Unterschied im Vergleich zum Kauf (siehe: Kauf | Vor- und Nachteile), bei dem Büromöbel über 13 Jahre abzuschreiben sind (Regelung gilt für Deutschland).

Akustik-Cubes: Unterschiede zwischen Leasing und Miete

Gebrauchsüberlassung oder Finanzdienstleistung?
Um es kurz zu machen: Miete ist eine Gebrauchsüberlassung, bei der sich der Vermieter verpflichtet, die Gebrauchsfähigkeit des gemieteten Gegenstand sicherzustellen (Wartung, Instandhaltung, Erneuerung bei Abnutzung). Leasing dagegen ist eine reine Finanzdienstleistung, bei der sich die Dienstleistung auf die finanziellen Aspekte beschränkt und Themen wie Wartung, Instandhaltung etc. beim Leasingnehmer verbleiben.
Leasing als Finanzdienstleistung ist stark reguliert
Leasing ist in doppelter Hinsicht reguliert. In Deutschland ist geregelt:
- wer überhaupt Leasing anbieten darf – nur Anbieter mit entsprechender Lizenz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin)
- welche Laufzeiten im Leasing angeboten werden dürfen – geregelt im sogenannten Leasing-Erlass des Bundesfinanzministeriums (BMF)
Miete ist flexibler
Im Gegensatz zum Leasing unterliegt das Mieten kaum Einschränkungen – vermieten darf quasi jeder. Und auch bei der Gestaltung der Laufzeiten ist die Miete flexibler.
Bonitätsbewertung
Sobald Leasinggesellschaften und Finanzdienstleister ins Spiel kommen, ist die Bonität des Mieters bzw. Leasingnehmers von zentraler Bedeutung. Hierbei spielen Wirtschaftsauskunfteien wie beispielsweise die Creditreform eine große Rolle. Unternehmen ohne ausreichende Bonität oder mit zu kurzer Historie (Neugründungen), haben dann oft keine Chance auf entsprechende Vertragsangebote.
Etwas weniger rigide – wenn auch nicht unabhängig von der Bonität – sind die Anforderungen bei der Miete über einen Anbieter, der nicht aus Finanzdienstleister sondern als echter, operativer Vermieter auftritt wie z.B. die hinter Ninety-Nine Cubes stehende XOROS Home GmbH.
Übersicht: Kauf, Miete und Leasing bei Ninety-Nine Cubes
rechtlich | steuerlich | Cash-Flow | Laufzeit | |
---|---|---|---|---|
Kauf | Käufer wird Eigentümer | AfA: Abschreibung über 13 Jahre | Sofortiger Liquiditätsabfluss | keine |
Leasing | Eigentümer bleibt der Leasinggeber | Raten als Betriebsausgaben | monatliche Raten | ab 60 Monaten |
Miete | Eigentümer bleibt der Vermieter | Raten als Betriebsausgaben | monatliche Raten | ab 24 Monaten |
FLEX-Miete | Eigentümer bleibt der Vermieter | Raten als Betriebsausgaben | monatliche Raten | ab 1 Monat |
FLEX-Miete mit Kaufoption | Eigentümer bleibt der Vermieter solange, bis eine Kaufoption ausgeübt wird | Raten als Betriebsausgaben | monatliche Raten | ab 1 Monat |
Wann ist Miete oder Leasing bei Akustik-Cubes sinnvoll?
Ob Miete oder Leasing im Zusammenhang mit der Anschaffung von Telefon- und Meetingboxen ihre Vorteile ausspielen können oder nicht, ist sehr von der individuellen Situation eines Unternehmens abhängig. Dabei spielen die folgenden Pro und Contras eine Rolle.
Für Miete und Leasing spricht:
- der vorteilhafte Cash-Flow
- die verbesserte Absetzbarkeit im Rahmen der Betriebsausgaben, die immer dann relevant wird, wenn die absehbare Nutzungszeit kürzer ist als die AfA-Zeit von 13 Jahren
- Miete und Leasing sind “Asset-Light” – binden also kein Kapital
- bei Miete: Instandhaltung ist durch den Vermieter abgedeckt
- bei FLEX-Miete mit Kaufoption: hohe Flexibilität hinsichtlich der Nutzungsdauer, ideal geeignet für längere Tests neuer Bürokonzepte
Miete und Leasing sind dagegen nicht zu empfehlen:
- wenn eine lange Nutzungsdauer als gesichert angenommen werden kann und die Liquidität für einen Kauf im Unternehmen vorhanden ist
- wenn eine Weitervermietung geplant ist – diese ist bei Leasing und Miete in der Regel ausgeschlossen
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